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News im Detail

Frohes Neues Handballjahr – Die HSG läutet die Rückrunde erfolgreich ein

Das Wichtigste zuerst: Die HSG Kreuzberg wünscht allen Mannschaften der Liga, den Fans und Sponsoren und allen Unterstützer*innen des Kreuzberger Handballs ein gutes und gesundes neues Jahr!

Nun zum sportlichen: Bereits am 2. Januar konnte sich Headcoach Alexander Jung über die volle Mannschaftsstärke seiner Jungs beim Trainingsauftakt der Rückrunde freuen. Die Ziele sind klar, Sieg um Sieg muss in dieser Spielzeit auf das Konto der HSG gehen, wenn der Traum vom direkten Wiederaufstieg in Erfüllung gehen soll. Den Anfang dafür machte die allgemein als bestaussehendste Mannschaft der Stadt gehandelte Truppe am vergangenen Samstag bei der SG AC/Eintracht Berlin. Im Spiel gegen junge Marzahner konnte die HSG vor allem ihre Erfahrung aus der Verbandsliga sowie die körperliche Überlegenheit ausspielen. Auch wenn die Partie gegen Ende noch einmal unnötig spannend wurde, gehen die zwei Zähler nach Kreuzberg, es mögen noch weitere folgen!

Den Models aus Kreuzberg gelang unter den Augen einer gut besuchten Sporthalle in der Peter-Huchel-Straße ein glanzvoller Auftakt: Über Krähe, Schauf und dreimal Lindner konnte sich die HSG innerhalb der ersten fünf Minuten auf ein komfortables 5:0 Zwischenergebnis absetzen. Auch ein eine zwischenzeitliche Auszeit der Heimmannschaft konnte diesen Trend nicht unterbrechen, was über Guillaume, an diesem Tag erneut in glänzender Heber-Laune, auf ein 9:2 ausgebaut wurde.

In der Folge konnte sich die junge und beherzt aufspielende Eintracht Berlin wieder fangen und punktete auch aufgrund nachlassender Aufmerksamkeit in der HSG-Abwehr teils glücklich. Nichtsdestotrotz konnte in dieser Phase nicht von einem ausgeglichenen Spiel gesprochen werden. Die HSG verwaltete ihren anfänglichen Vorsprung hinlänglich und konnte sich mit einem 19:14 in die Halbzeitpause verabschieden.

Headcoach Alexander Jung nahte seine Mannschaft entsprechend die Intensität hochzuhalten und Marzahn so möglichst gar nicht erst in Schlagweite kommen zu lassen. Zunächst schien dieser Appel auch zu fruchten: Über Jonas Jost und einem Dreierpack durch Tobias Diemer konnte sich die HSG in der 36. Minute auf 24.17 absetzen. Als Jost jedoch mit seiner 3. 2-Minuten-Strafe mit Rot vom Feld musste (nach eigener Darstellung völlig zu Unrecht) ging ein Ruck durch die Eintracht. Angefeuert durch ein in Ihrer Handballexpertise nicht immer fehlerfreies Publikum spielten sich die Marzahner in einen regelrechten rausch und konnten mit einem 5-Tore-Lauf auf ein zwischenzeitliches 25:23 aus Kreuzberger Sicht verkürzen.

Was folgte war ein wahrer Charaktertest für die laut Vogue „beeindruckendsten Fashionistas der Hauptstadt“: Während Marzahn nun in eine offensive Deckungsformation überging war Kreativität und Beweglichkeit gefordert, was vor allem Timo Möller mit Bravour meisterte, insgesamt vier Tore konnte er in dieser prekären Phase seiner HSG beisteuern. Kurzum, den Kreuzbergern gelang es noch einmal das Ruder herumzureißen und spätestens beim 33:28 in der 57. Minute durch Guillaume war die Partie entschieden. Endergebnis 35:29.

Als Fazit bleibt eine souveräne Leistung der HSG vor allem in der ersten Halbzeit. Es ist jedoch ebenso klar, dass Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel Schwächephasen wie sie sich die Jung-Truppe gerne leistet, nicht verzeihen wird. Die Laufsteg-Grazien von der Flatow Halle verabschieden sich nun in eine rund dreiwöchige Pause, welche rein zufällig mit der Berlin Fashion Week übereinfällt und stellen sich am 28.01 dann im ersten Heimspiel der Rückrunde der Auswahl des CHC aus Charlottenburg. Anpfiff ist um 14.30 Uhr, die HSG freut sich über alle Unterstützer*innen.

Für die HSG Kreuzberg spielten: Lindner, Dominic (6), Krähe, Tim (2), Dubbelmann, Niklas, Geiser, Max, Schneider, Maximilian, Jost, Jonas (1), Guillaume, Jose (8), Schauf, Julius (6), Contreras Silva, Maximiliano (3), Kauder, Patrick, Diemer, Tobias (5/1), Möller, Timo (4).

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