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Souveräner Sieg der HSG gegen die SC Eintracht Berlin

Der Saisonauftakt der nun erneut in der Landesliga auflaufenden HSG Kreuzberg ist, mit nur wenigen Abstrichen geglückt. Nach einem durchaus nervösen Start, welcher dem neu aufgelegten Kader der Kreuzberger zuzuschreiben ist, fing sich das Team von Headcoach Alexander Jung in der zweiten Halbzeit und konnte ihre Stärken und konditionelle Überlegenheit souverän ausspielen.

„Unsere harte Vorbereitung hat sich bezahlt gemacht, das hat man heute ganz klar gesehen. Natürlich läuft noch nicht alles nach Spielplan, soweit sind wir einfach noch nicht, aber grundsätzlich haben die Jungs das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben“, resümiert Jung nach der Partie.

Die Zuschauer, die sich nicht wie gewohnt in der Flatow-Halle wiederfanden, sondern aufgrund Terminüberschneidungen mit dem Kieznachbarn des BTV in der ungewohnten Lobrecht-Halle Platz nehmen mussten, sahen von Anfang an hoch motivierte Kreuzberger, die sich jedoch gerade in der ersten Halbzeit zunächst finden mussten.

Vor allem die ersten zehn Minuten, entrollte sich ein schnelles, wenn auch nicht immer fehlerloses Handballspiel, ein Umstand, welcher sicherlich dem frühen Zeitpunkt in der Saison geschuldet ist. In dieser Phase gelang es vor allem Domenic Lindner, welcher im Verlauf der Partie ganze 8-Mal einnetzten sollte, sich gegen offensiv deckende SG-ler durchzusetzen.

Unterbrochen wurde der Schlagabtausch im Eiltempo (3. Minute: 3:3; 7. Minute 4:5) von einer so unnötigen wie unabsichtlichen roten Karte gegen Moritz Meyer, welcher während eines Tempogegenstoßes der Eintracht nicht mehr rechtzeitig bremsen konnte und den Rechtsaußen der Gegner kurz vor dem Sechser unglücklich abräumte.

In der Folge entspann sich, aufgeheizt durch teilweise recht harte Fouls beider Seiten, ein schnelles und hartes, wenn auch nicht immer raffiniertes Handballspiel. In dieser Phase konnte sich keines der beiden Teams entscheiden absetzen, weshalb die Seiten folgerichtig bei einem Stand von 15:15 gewechselt wurden.

Die Ansage für die zweite Halbzeit ergab sich entsprechend aus den Erfahrungen des ersten Durchgangs: Ruhiger, präziser und vor allem unaufgeregt wollte man die zweite Halbzeit gestalten. Und siehe da Coach Jung sah die wohl besten 20 Minuten seiner Mannschaft seit Neuaufstellung des Kaders.

Während es in der ersten Halbzeit vor allem Lindner gewesen war, welcher die HSG im Spiel gehalten hatte, trug sich nun das gesamte Team in die Torschützenliste ein. So konnte ein glänzend aufgelegter Rasmus von Glahn die größer werdenden Lücken in der Abwehr der Eintracht nutzen, um selbst zu punkten, oder Mitspieler sehenswert in Szene zu setzen. Auch Neuzugang Max Geiser konnte so von der Linksaußen-Position punkten. Die HSG gratuliert beiden zu ihren ersten Toren im neuen Trikot.

Auch eine taktische Auszeit des Gasttrainers stoppte die sich entwickelnde Dynamik auf Kreuzberger Seite nicht mehr (34. Minute: 20:16; 46. Minute: 25: 17). Spätestens als Niklas Dubbelmann in der 50. Minute sehenswert zum 27:19 einnetzte, war der HSG der erste Sieg der Saison nicht mehr zu nehmen. Mit einem verdienten zwölf Tore Vorsprung (33:21), konnten die Kreuzberger die ersten zwei Punkte und zeigen, dass sie in der Landesliga den Anspruch haben oben mitzumischen.

Am kommenden Samstag bereits stellt sich die Jung-Truppe auswärts den Charlottenburger Handballern. Anpfiff ist um 19.30 Uhr in der Ann-Freud-Oberschule/ Halemweg 24 in Charlottenburg.

 

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