Zum Hauptinhalt springen

News im Detail

HSG Kreuzberg I: Derby im Hexenkessel

Am Donnerstagabend kam es fünf Tage nach dem grandiosen Sieg gegen Narva zum nächsten Topspiel gegen die zweite Mannschaft vom BTV 1850. Die Rivalität der beiden Mannschaften aus Kreuzberg wird durch die gemeinsame Spielstätte der Flatow Halle bestärkt. Jedes Duell ist hart umkämpft, die Spieler sind bis in die Haarspitzen motiviert und Fans von beiden Mannschaften verwandeln die Halle in einen Hexenkessel. Die Landesliga Saison neigt sich dem Ende zu und für beide Mannschaften geht es um den Aufstieg. Ein Sieg ist für beide Mannschaften Pflicht, um ernsthaft an den ersten beiden Tabellenplätzen dranzubleiben.

Das Spiel ging wie zu erwarten mit einem hohen Niveau und Tempo los. Jeder Fehler wurde gnadenlos von der anderen Mannschaft ausgenutzt und die Brisanz wurde für die Spieler körperlich spürbar (der Schiedsrichter vergab insgesamt neun 2-Minuten Strafen und eine rote Karte). Ab der 20ten Minute konnte sich die formstarke HSG Kreuzberg absetzen und mit 4 Toren Vorsprung in die Pause gehen. Die starke Abwehr aus den Vorwochen knüpfte nahtlos an und der Angriff fand immer wieder Lücken in der jungen und schnellen Mannschaft von BTV. Die Führung gab die HSG Kreuzberg in der zweiten Halbzeit nicht mehr her und gewann am Ende verdient und souverän mit 30:27. Mit unglaublichen 13 Toren war Antonio Almeida Toptorschütze der HSG (siehe Bild).

Es ist jedoch nicht fair einen oder mehrere Spieler der HSG Kreuzberg hervorzuheben, da diese Mannschaft mal wieder als kollektiv gewonnen hat. Es waren nicht nur die Spieler auf dem Feld, die diesen wichtigen Sieg eingefahren haben. Eine lautstarke, motivierende, feiernde und bebende Auswechselbank zeugt von Teamgeist und Mentalität, die für solche schweren Spiele den Unterschied machen. Trainer Christian Kohlstädt gibt mit seinen motivierenden und appellierenden Ansprachen den Rest und flößt allen Spieler nach dem Arbeitstag am Donnerstagabend die nötige Betriebstemperatur und Siegeswillen ein.

Florian Nehring brachte mit „Aufstieg ist nur einmal Jahr“ die feiernden HSG-Spieler in der Kabine zum grölen. Es sind jedoch noch fünf schwere Spiele zu bestreiten und es liegt in der Hand der Mannschaft einen Aufstieg zu ermöglichen. Der Weg ist nach den Siegen gegen die Topmannschaften dafür geebnet.

Zurück