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Ein verrückter Samstag Abend mit Happy End

Am späten Samstag Abend begab sich die erste Mannschaft der HSG Kreuzberg zum schweren Auswärtsspiel gegen SCC nach Siemensstadt. Keiner der beiden Mannschaften konnte sich im kompletten Spielverlauf lange absetzen, so blieb das Spiel jederzeit spannend und nervenaufreibend. Von spielerischen Höhepunkten wurde das Spiel nicht geprägt, sondern bestand aus viel Kampf und einer großartigen Teamleistung der HSG Kreuzberg. Eine kompakte Abwehr und ein starker Paco Kauder im Tor ließen über die 60 Minuten lediglich 20 Gegentore zu und konnte das ungewohnt schwache Angriffsspiel kompensieren. Überzahlsituation wurden zu selten ausgespielt, Spielzüge zu selten genutzt und viele Großchancen liegen gelassen. Zu allem Überfluss haben sich die beiden “Goalgetter” Dominic Lindner und David Pinto verletzt. Wir hoffen, dass beide für das Spitzenspiel gegen Pankow wieder auf der Platte stehen. Trotz der beiden Ausfälle und dem schwerwiegendem Angriffsspiel bewies die Mannschaft Kampf- und Teamgeist.

In der 50 Minute konnte sich die HSG mit dem größten Vorsprung von 5 Toren endlich etwas absetzen, jedoch wurden die letzten 10 Minuten zu einer Qual. Trainer Christian Kohlstädt entschied sich sehr professionell für seine ruhige Art und versuchte mit positiver Stimmung die vielen Fehlwürfe und technischen Fehler die Köpfe der HSG-Spieler oben zu halten. Dies hat funktioniert, Maximilian Eich und Niklas Dubbelmann entschieden das Spiel mit zwei wichtigen Toren in den letzten Minuten und Paco Kauder vernagelte noch einmal das Tor.

Fazit des Tages kam von Hanno Bruchmann: “Solche Siege gehören dazu. Wer solche Spiele gewinnt, hat auch eine Chance aufzusteigen”

Der Abend wurde erst nach dem Spiel verrückt. Aufgrund der engen Spielhalle wurden die Taschen der Mannschaft im Geräteschuppen verstaut. Die zwei Punkte wurden eingefahren, das Bier lag kalt im Auto und das Restaurant in der Nähe war reserviert, bis wir feststellen mussten, dass die Tür vom Geräteschuppen nach dem Verstauen automatisch verschlossen wurde. Der dazugehörige Schlüssel war an dem späten Abend nicht zu erreichen, rohe Gewalt von Niklas Dubbelmann reichte nicht aus und so blieb nur noch der Ausweg über den Schlüsseldienst. Die Wartezeit bis zur professionellen Hilfe wurde mit der Weihnachtsfeier von SCC überbrückt und eine Pizzabestellung ersetzte den geplanten Restaurantbesuch. Mit guter Stimmung, Musik und gesponsertem Bier von SCC wurde der verrückte Abend zu einem lustigen Event.

Um 22:45 Uhr traf endlich der Schlüsseldienst ein, jedoch ohne volle Akkus seiner Akkuschrauber…somit wurde sein Kollege gerufen. Nach weiterer Wartezeit, weiteren kalten Getränken und Frisbee-Spielen in der Halle, befreite der zweite Schlüsseldienst endlich unsere Taschen (23:30 Uhr). Zeitgleich kam auch unsere bestellte Pizza an. Mitternachtssnack bei der gegnerischen Weichtnachtsfeier…für alle eine neue verrückte Geschichte.

Wir bedanken uns nochmal für die tolle Gastfreundschaft bei SCC. Beim Rückspiel werden wir uns revanchieren!

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