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17.1.2018 : 13:58 : +0100

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Vorzeitige Bescherung: Acht Punkte für die HSG-Teams

Am letzten Spieltag vor Weihnachten feierte die HSG Kreuzberg vorzeitige Bescherung: Alle vier Teams verbuchten zwei Punkte auf der Habenseite.

Die erste Mannschaft setzte damit ihre Serie fort, das Team von Trainer Christian Löwe hatte bereits zuvor dreimal in Folge gewonnen. Nun folgte ein 30:24 (16:16) gegen Borussia Friedrichsfelde.

Ungewohnt war dabei die Heimspielstätte. Die HSG trat nicht wie gewohnt in der Flatowhalle an, sondern in der Trainingshalle an der Geibelstraße. Die Erste hatte in den letzten Wochen Selbstbewusstsein getankt. Zu Beginn der ersten Halbzeit wurde geduldig gespielt und besonders bei gewonnenen Bällen die erste Welle konsequent ausgespielt. Anders als noch in der Vorwoche taten sich allerdings immer wieder Lücken im Deckungsverband auf, so dass sich in der Folge ein engers Spiel entwickelte. Kreuzberg gelang es trotz sehenswerter Treffer und zeitweiliger Überzahl nicht, sich abzusetzen. Tollen Einzelaktionen von Helge Eissing (Foto), Francois Cannone und Hanno Bruchmann im Angriff standen immer wieder unkonzentrierte Deckungsaktionen gegenüber, so dass es mit 16:16 in die Pause ging.

Trainer Löwe reagierte in der Pause und stellte taktisch auf eine 5:1 Deckung um, um vor allem die leichten Tore aus dem Rückraum zu verhindern. Dies gelang sofort, die HSG1 konnte sich zügig mit vier Toren absetzen. Doch wieder gelang es nicht dauerhaft, in der Defensive konsequent den Gegenspieler anzunehmen. So hielt zwar der Vorsprung, doch eine frühzeitige Entscheidung konnte bis zur 51. Minute nicht herbeigeführt werden.

Am Ende halfen dann sehenswerte Anspiele an den Kreis, das Spiel mit 30:24 zu gewinnen. So holte Felix Dieckmann in den letzten drei Minuten zwei Siebenmeter für das Heimteam heraus und setzte mit dem 30. Tor auch den Schlusspunkt.

Mit dem vierten Sieg in Folge klopft das Löwe-Team nun lautstark an der Tabellenspitze an und geht nach einem holprigen Saisonstart entspannt in die Weihnachtsferien. Im neuen Jahr wartet dann mit dem Pokalachtelfinale am Dreikönigswochenende gleich eine Kracherpartie, bevor es in der Liga am 14. Januar zum Tabellenführer AC Berlin geht.

Bei der HSG II, die 24:22 (9:8) gegen den TSV Marienfelde gewann, war es noch knapper. Für das Team von Spielertrainer Christian Kohlstädt waren die zwei Punkte aber die Hauptsache, da dsich die Mannschaft zuletzt eine kleine Schwächephase geleistet hatte.

Am leichtesten hatte es die HSG III, die ihre zwei Zähler kampflos unter den Weihnachtsbaum gelegt bekam. Die am Tabellenende rangierenden Handballfreunde aus Pankow sagten die Partie kurzfristig ab.

Mit einem wahren Krimi hatte die HSG IV den Heimspieltag eröffnet. Das Spitzenspiel gegen Borussia Friedrichsfelde II stand über 60 Minuten Spitz auf Knopf, am Ende setzte sich die Vierte mit 21:20 (11:11) durch.

Für die HSG I spielten: Willing, Kauder; Walther (9/5), Zimmermann (3), Eissing (5), Knippig, Bruchmann (2), Delserieys (3), Canonne (4), Franz (2), Hennies, Dieckmann (2).

Für die HSG II spielten: Kunkel, Kühnel, Devauchelle (1), Amsbeck (4), Jung (4), Reisenbüchler (3), Corte (4), Gehlert (1), Kohlstädt (1/1), Bäcker, Grosser (2), Gehrer (2), Nissen (2).

Für die HSG IV spielten: Grahl; Becker (3), Jungholt (2), Gressel (3/1), Völmle, Stenzel (5/1), Hirsch (2), Janßen (3), Fischer (1), Reyes Ortiz, Schwalba, Hinz (1), Sommer (1), Dieckelmann.

22.12.2017 19:36 Alter: 25 Tage