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24.7.2017 : 2:29 : +0200

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Kruses Torpremiere beim 30:18 in Spandau

Wer auswärts bei der HSG BW Spandau antritt, der muss zunächst einmal fahren. Und fahren. Und fahren. Kilometerweit an der Berliner Landesgrenze zu Brandenburg entlang. Ist die Sporthalle in Sichtweite des Flugplatzes in Gatow dann erreicht, gibt es viel Landschaft und ein paar alte Flugzeuge im Außenbereich des Militärhistorischen Museums zu bestaunen.

In der Halle gibt es dann Handball zu sehen, im Fall der Partie der HSG IV bei der zweiten Mannschaft von BW Spandau war das ein 30:18 (14:9)-Auswärtserfolg der Kreuzberger. Viel mehr ist über diese Partie auch nicht zu sagen. Die Spandauer sind Tabellenletzter der Kreisliga A, und sie werden das mit größter Wahrscheinlichkeit bis zum Saisonende auch bleiben. Die Kreuzberger dagegen, und das war die wichtigste Nachricht dieses Spiels, haben sich die Option offen gehalten, in den finalen beiden Begegnungen gegen die SG AC/Eintracht und die SSG Humboldt einen Aufstiegsplatz zu erreichen.

Soll das gelingen, muss die HSG auf dem Parkett allerdings mehr zeigen als in Gatow. Der Erfolg war zwar zu keinem Zeitpunkt in Frage gestellt, aber geglänzt hat Kreuzberg wahrlich nicht. Die Deckung ließ zweimal neun Gegentore zu, was gegen Spandau zu viel ist. Der Angriff leistete sich zu viele technische Fehler und Fehlversuche. Dass das Ergebnis am Ende doch noch einigermaßen standesgemäß ausfiel, lag an einem gut aufgelegten Quartett: Stefan Hasler, Marc Kruse, Frank Gressel und Axel Birkenkämper markierten den Großteil der HSG-Treffer. Kruses (Foto Mitte) sechs Tore bedeuteten dabei eine Premiere: Der Rückraumspieler erzielte sein erstes Tor für die HSG, und er erzielte Treffer Nummer 30 – macht unterm Strich also zwei Kisten Bier.

Für die HSG IV spielten: Grahl, Stosnach; Ebert, Hasler (6), Kruse (6), Pehle (3/2), Lemkens (2), Birkenkämper (5), Jungholt (3), Gressel (5), Hernitschek, Heilmann.

26.04.2017 17:49 Alter: 88 Tage