Sie sind hier: Handball in X-Berg
22.11.2017 : 6:27 : +0100

Die HSG Kreuzberg - der etwas andere Verein

Wer in Berlin Handball spielen möchte, der hat die Auswahl zwischen 81 Vereinen und 19 Handball-Spielgemeinschaften. Warum sich also für die HSG Kreuzberg entscheiden?
Die Antwort auf diese Frage liefert ein Blick auf das folgende Foto.

Handball-Spieler der HSG Kreuzberg

Die HSG Kreuzberg bietet in ihren vier Männermannschaften eine einzigartige Mischung. Jeder ist herzlich willkommen: der Student, der neu nach Berlin gezogen ist. Der Berufstätige, der einen sportlichen Ausgleich zum Stress im Job sucht. Der ehemalige Leistungssportler, der sich fit halten will. Der Breitensportler, der neben Training und Wettkampf das gepflegte Bier in geselliger Runde schätzt. Ob Akademiker oder Arbeiter, Arbeitssuchender oder ausländischer Gaststudent, 50-jähriger Oldie oder 20-jähriger Nachwuchsspieler – bei der HSG Kreuzberg findet jeder seine sportliche Heimat.

Unsere Handball-Spielgemeinschaft ist wie ganz Berlin-Kreuzberg: bunt, offen, multikulturell. Wir wollen erfolgsorientiert Handball spielen, aber den gesellschaftlichen Aspekt in der Vereinskneipe, auf Partys und bei gemeinsamen Unternehmungen von Turnierteilnahmen über Skireisen bis zu Ausflügen in die Region nicht zu kurz kommen lassen.

Der gemeinsame Spaß am Handball steht bei der HSG Kreuzberg im Vordergrund. Wer erstmals zu uns zum Handball-Training kommt, der ist nicht der außenstehende „Neue“, sondern wird von Anfang integriert. Unverbindliches Reinschnuppern ist ebenso möglich wie die schnelle Organisation eines Spielerpasses, um an den Meisterschaftsspielen unserer vier Männermannschaften in Stadtliga, Bezirksliga, Kreisliga oder bei den Alten Herren teilzunehmen.

Unser Motto „Der etwas andere Handballverein“ hat seine Wurzeln in dem einzigartigen Berliner Ortsteil, aus dem die Muttervereine der HSG stammen: Kreuzberg. Heute Teil eines gemeinsamen Bezirks mit Friedrichshain wurde Berlin-Kreuzberg 1920 aus der Tempelhofer Vorstadt, der Oberen Friedrichsvorstadt, der südlichen Friedrichstadt und einem großen Teil der Luisenstadt gebildet. Benannt wurde der ehemalige Bezirk und heutige Ortsteil nach dem im Südwesten gelegenen Kreuzberg im heutigen Viktoriapark (Quelle: Wikipedia, Vertiefung: Öffnet externen Link in neuem Fensterhttp://de.wikipedia.org/wiki/Berlin-Kreuzberg).

Die Geschichte unserer ersten beiden Stammvereine begann in diesem Zeitraum: 1919 wurde der Turnsport Süden gegründet, damals noch unter dem Namen Freie Turnerschaft Berlin. 1922 formierte sich der Märkische Sport-Club. Beide Klubs sind damit beinahe genau so alt wie die Geschichte des Handballsports in Deutschland selbst: Dessen Wiege stand 1917 ebenfalls in Berlin. Die vergleichsweise junge Historie der HSG Kreuzberg schließlich begann im April 2001, als sich die Handballabteilungen von Turnsport und Märkischem Sportclub zusammenschlossen. Im September folgte das erste Meisterschaftsspiel, im Oktober das erste Erfolgserlebnis, ein 26:20 über BVG Lichtenberg.

Im Juni 2011 schied der Turnsport Süden dann aus der HSG aus und wurde durch den BSC Eintracht Südring ersetzt. Der mit rund 1000 Mitgliedern größte Sportverein Kreuzbergs blickt ebenfalls auf eine lange Geschichte zurück, er wurde am 28. Juni 1931 als „Freie Sport-Vereinigung Fichte“ gegründet.

Soviel zur Vergangenheit. Heute spielen bei der HSG alteingesessene Kreuzberger ebenso wie Neuberliner, deren Wohnsitze über die ganze Stadt verteilt liegen. Allen gemeinsam aber sind die Lust am Handball und das Anliegen, die Geschichte dieser traditionsreichen Kreuzberger Vereine fortzuschreiben. Jeder, der dabei mitmachen will, ist herzlich eingeladen. Er muss auf die Frage „Handball in Berlin?“ nur die richtige Antwort geben. Und die lautet: „HSG Kreuzberg!“